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Zur Person

Gerlinde Wallner

Geboren in Steyr (OÖ), aufgewachsen im Mostviertel zwischen Apfelbäumen und Bienenhütten, in die Stadt gezogen, dort Soziologie studiert und für die Diplomarbeit über „Nordrand“ eine Auszeichnung kassiert, sich immer mehr für Kino interessiert und Filmrezensionen für die Zeitschrift „der bagger“ geschrieben: über Kieslowskis „Drei Farben Rot“, das philosophische Weltraummonster auf dem Raumschiff „Dark Star“ und über die Spaziergangswissenschaft.

Selbst leidenschaftliche Flaneurin und Entdeckerin neuer Lebenswelten. Durch Fügung zur Katholischen Medien Akademie gekommen, war freie Mitarbeiterin für die Austria Presse Agentur, mitten in der Plastiksackerl-Diskussion, schafft es dort mit einem Pamphlet für Plastik direkt in den Teletext, hat für die Furche Wälder besucht und für Leporello auf Ö1 die Stadtspionin und den letzten wilden Flecken Wiens porträtiert.

Arbeitet seit 2011 bei Radio Stephansdom, das seit 2016 radio klassik Stephansdom heißt, war beim Relaunch maßgeblich beteiligt, hat neue Sendeformate entwickelt, wie die Sendereihen „Lebenswege“, „Was mich ärgert“, „Was mir wichtig ist“. Spricht außerdem die Nachrichten, produziert Kurzbeiträge und lange Reportagen, Berichte, Sommergespräche, Kulturausflüge. Schreibt für das Red Bull Media House, zuletzt eine Geschichte über österreichische Imker und ihre sterbenden Bienen. Liebt das Klettern, den Altausseersee, Bücher, Flohmärkte, Fotografie, Salbei in Eigen-Balkonanbau, Erdäpfelgulasch, Pinot Noir aus dem Südburgenland. Lernt gerade Bosnisch – wieder eine neue Welt. Razumiješ?